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Religion

Die Unterstützung muslimischer Länder ermöglicht ein bescheidenes Wirtschaftswachstum. Katholiken und Protestanten machen einen Anteil von 2% aus.Der Islam ist mit 90% die verbreitetste Religion in Mali; 8% der Bevölkerung praktizieren animistische Religionen.



Geographie

Entsprechend nehmen die Jahresniederschläge im norden von über 1. Die Klimazonen reichen vom tropisch-feuchten Sudanklima bis zum Wüstenklima der Sahara. Die nördliche Landeshälfte wird von einem Ausläufer des algerischen Ahaggar-Massivs überragt. Das Land hat Anteil an Sahara, Sahelzone und Sudan.Mali besteht zu zwei Dritteln aus Wüste. Den südlichen und zentralen Teil durchzieht der Niger in breiten Tiefländern. zwischen Ségou und Timbuktu bildet der Niger ein großes Binnendelta - die Massina.000 mm auf weniger als 100 mm ab. Mitunter bleiben die Regenfälle jahrelang aus. Die Vegetation besteht im Süden aus Feuchtsavanne (mit Galeriewäldern an den Flussläufen), die nach norden in Dornbuschsavanne übergeht; es folgen schließlich Halbwüste und der saharische Wüstengürtel.



Wirtschaft

In den Gebieten der Flüsse Niger und Senegal sowie südlich der 600 mm Isohyete ist Ackerbau als Überflutungs-, Bewässerungs-, und Regenfeldbau möglich.Weniger als zwei Prozent der Landesfläche werden als Ackerland verwendet, gleichzeitig beschäftigt die LandWirtschaft jedoch rund 80 % der erwerbstätigen Bevölkerung. Zu den HauptanbauProdukten gehören Erdnuss, Mais, Sorghum sowie baumwolle.

900 mm Jahresniederschlag und somit größerer Erntesicherheit. Südlich der 600 mm Isohyete befindet sich eine Zone mit 700 bis 1. Die Anbauzonen werden jedoch durch die Bevölkerungsexplosion weit über die Trockengrenze ausgedehnt.Auf Grund der Niederschlagsmenge von 600 mm im Jahr, die, je nördlicher man kommt, abnimmt, besteht ein Ernterisiko. Nördlich der 600 mm Isohyete, im Bereich des 200-mm-Jahresniederschlages werden Weizen sowie Grünfutter angebaut.

Traditionelle Wirtschaftsweisen in Mali.

Regenfeldbauern im Gebiet Malis legen außerdem mehr Felder an, als in Gunstjahren zur Eigenversorgung eigentlich notwendig wären. Gründe hierfür sind das Bevölkerungswachstum und die Besitzstruktur: bei den meisten Stämmen hat jeder Stammesangehörige Anspruch auf ein Stück Land. Diese Zeit hat sich bis heute immer weiter verkürzt. Früher lag dieses Land 10-20 Jahre brach, bevor es erneut beWirtschaftet wurde. Angebaut wird meist bis zur Bodenerschöpfung, die nach 3-5 jahren eintritt.Die traditionelle Wirtschaftsform ist der Wanderhackbau. Es werden sowohl Gunststandorte als auch weniger fruchtbare Felder bestellt.

Eine erste Gruppe dieser Felder, die nicht auf Gunststandorten gelegen ist, wird nach den ersten Niederschlägen mit verschiedenen Feldfrüchten unterschiedlicher Vegetationsperioden bestellt.

Dies würde eine Risikoerhöhung für die Bauern darstellen. Diese Risikominimierung führt durch einen großen kulturlandverbrauch zu einer Erhöhung der Desertifikationsgefahr.Diese Strategie führt dazu, dass in günstigen jahren mit genügend Niederschlag die Ernteerträge hoch sind und in Dürrejahren trotzdem noch mit kleinen Erträgen zu rechnen ist. Da die mehrjährige Speicherung der Ertragsüberschüsse traditionell üblich ist, würde die Alternative, nämlich nur Gunststandorte intensiv zu beWirtschaften, zwar in Ungunstjahren ähnliche Erträge erzielen, Gunstjahre würden jedoch um einiges bescheidener ausfallen.

Diese traditionelle Art der Landnutzung ist tief in der Bevölkerung verwurzelt.


Adressen der diplomatischen und konsularischen Missionen in Deutschland.

Republik Mali.

Berlin, Botschaft Kurfürstendamm 72, 10709 Berlin Tel: Berlin (030) 31 99 88-3 Fax: 030- 31 99 88 48 Frau Fatoumata Siré Diakite, Botschafterin Konsularbezirk: Bundesgebiet.

/.Erfurt, Honorarkonsul ArnStädter Str. 24, 99096 Erfurt Tel: 0361 / 56 69 660 Fax:0361.56 69 662 Sprechzeit: mo u. di 9-12 Volker Heitland, Honorarkonsul Konsularbezirk: Länder Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

fr 9-12 , mi 14-16 und nach Vereinbarung., Honorarkonsul Esperantostraße 61, 60598 Frankfurt a.M.Frankfurt a.M. Tel: 069 / 63 15 18 49 Fax:069 / 63 15 18 57 E-mail: Konsulat-mali@aeroterra.de Sprechzeit: mo u. Reinhold Joest, Honorarkonsul.

Hans-Georg Graichen, Honorargeneralkonsul Konsularbezirk: Länder Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, NiederSachsen und Schleswig-Holstein.30 u. do 10-12.Hamburg, Honorargeneralkonsul Hamburger Str. 11 VI, 22083 Hamburg Tel: Hamburg (0 40) 2 27 80 39 Fax:0 40-2 27 98 69 Sprechzeit: mo u. nach Vereinbarung. Dr.

Bernd Schulz, Honorarkonsul Konsularbezirk: Land Nordrhein-Westfalen.Kamp-Lintfort, Honorarkonsul Postfach 10 48 30, 40039 Düsseldorf; Dachsberger Weg 15, 47475 Kamp-Lintfort Tel: 02842 – 6498 Fax: 02842 – 8381 Sprechzeit: di u. fr 10 – 12 und nach Vereinbarung.

05.(Stand: 03.2005).




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