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EigenschaftenEigentliches Stearin schmilzt bei ungefähr 60-70°C. Wachse schmelzen meist ab 35 bis 40 °C.Wachse sind bei Raumtemperatur meist formbar bis knetbar, können aber auch fest und spröde sein. Optisch zeichnet sich das wachsartige Aussehen durch eine stumpfe Durchsichtigkeit bis milchige Trübung aus. Da sie ein Stoffgemisch darstellen, haben sie meist keinen definierten Schmelzpunkt sondern ein gewissen Temperaturbereich, Schmelzintervall oder Erstarrungsintervall genannt. Wachse sind wasserabweisend, reaktionsträge, brennen aber bei höherer Temperatur. HistorischesWachs war schon im Altertum bekannt, nach der Sage verwendete der Vater des Ikaros Daedalos Wachs um so Federn an beider Armen zu befestigen und so wie ein Vogel zu fliehen. Ikaros kam der Sonne zu nahe, die das Wachs schmelzen ließ; er stürzte ab und ertrank im Meer. Er produzierte feine teure Kerzen (Lichtmess), Honig und Lebkuchen. Im Mittelalter war der zuständige Handwerker ein hochangesehener Beruf: der Lebzelter.Wachstafeln dienten in Griechenland und Rom als Schreibgrundlage für Notizen, da das Geschriebene wieder gelöscht werden konnte. Wachsarten
Eine besondere Bedeutung hat das Jojobaöl, welches eigentlich kein Öl ist, sondern chemisch betrachtet ein flüssiges Wachs, da es nicht aus Triglyceriden, sondern aus Wachsestern besteht.
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